Berlin - Das Wetter spielt verrückt. Ein drastischer Temperaturunterschied um die 30 Grad Celsius zur Vorwoche erwartet die Hauptstadt. Noch vor Tagen herrschte in Berlin Polarkälte. Temperaturen bis zu minus 16,7 Grad Celsius wurden nachts – etwa in Tegel – gemessen.  Nun bescheren uns warme Luftmassen ein vorerst rasches Winterende. Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden am Sonntag sogar frühlingshafte 15 Grad in der Hauptstadtregion erwartet. Ungewöhnlicher kann ein Wetterumschwung im offiziell noch herrschenden Winter nicht sein.

„Der rasante Wechsel ist schon bemerkenswert“, sagt DWD-Meteorologe Thomas Endrulat. Bisher hatten polare Luftmassen eines Hochdruckgebietes aus Skandinavien und Russland kommend Berlin und Brandenburg fest im Griff. Vor allem die nach Schneefällen aufreißende Wolkendecke sorgte für sehr kühle Nächte. Im brandenburgischen Doberlug-Kirchhain sank vor einer Woche die Temperatur sogar auf minus 20,2 Grad Celsius. „Mit einer Wolkendecke ist es genauso wie mit einer Bettdecke: Sie sorgt für Wärme. Ist sie weg, kühlt sich die Erde schneller ab“, sagt Endrulat.

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