Berlin/Potsdam - Am ersten Weihnachtstag soll das Thermometer bis zu elf Grad zeigen, wie der Deutsche Wetterdienst in Potsdam mitteilte. Am Himmel kann es noch einige Wolken geben. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wird es noch freundlicher. Die Wolken ziehen Richtung Norden, es bleibt trocken und es gibt bis zu 14 Grad.

Am Sonntag wird es im Norden wolkenreich, es fällt kaum Regen, im Süden freundlicher, erneut mild. Am Montag und Dienstag wird es oftmals heiter, trocken und etwas kälter. Am Mittwoch und Donnerstag leicht wechselhaft, nachts ist dann auch vereinzelt Frost möglich.

Regenschirm und Herbstjacke statt Handschuhe und Schal

Auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zeigt sich das Wetter weiterhin von seiner milden Seite. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom Freitag ist das allerdings nicht außergewöhnlich.

In Magdeburg seien beispielsweise an Heiligabend 1977 frühlingshafte 16 Grad gemessen worden. In diesem Jahr stiegen die Temperaturen dort am ersten Feiertag auf 10 Grad, in Dresden gab es Tageshöchstwerte von 11 Grad, 8 Grad waren es in Meiningen. Deutlich kühler war es auf dem Brocken: Dort schaffte es das Quecksilber lediglich auf 4 Grad.

Für den zweiten Weihnachtsfeiertag kündigte der Wetterdienst leicht steigende Temperaturen an: Im Schnitt sollen es in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bis zu 15 Grad werden; 17 Grad könnten es sogar am Nordrand des Harzes und 16 in Dresden werden. Im Gegensatz zum ersten Feiertag soll es nicht mehr regnen.

Beim Ausflug in die Natur wird der Wind jedoch ein Begleiter bleiben: In der Nacht zum Freitag wurden auf dem Brocken Spitzengeschwindigkeiten von 112 Kilometern pro Stunde registriert. Im Flachland war der Wind mit bis zu 60 Stundenkilometern unterwegs. (BLZ/dpa)