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Vom Sommeranfang kann man eigentlich mehr erwarten als lumpige 16 Grad und einen Mix aus Sonne und Wolken – aber mehr hatte der 1. Juni einfach nicht zu bieten. Der erste Tag des meteorologischen Sommers gab damit einen Vorgeschmack auf das, was der folgende Monat zu bieten hatte: von allem etwas. Mit einem Mix aus Sonne, Wolken, Regen und einem Auf und Ab an Temperaturen geht der Juni 2012 als vergleichsweise durchschnittlich in die Statistik ein.

„Es ging ständig auf und ab“, sagt Jürgen Schmidt vom Wetterdienst Wetterkontor. Der Osten Deutschlands habe allerdings noch auf der positiven Seite gelegen, „die Tiefdruckgebiete lagen im Westen“.

An nur sechs Tagen wurden mehr als 25 Grad gemessen, zweimal stiegen die Temperaturen über die 30-Grad-Marke. Dass es nicht wärmer war, lag auch am Mangel an Sonnenschein. Nur 231 Stunden schien im Juni die Sonne, „das waren 67 Prozent des Durchschnittswerts“, sagt Meteorologe Schmidt.

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„Der Monat war damit der sonnenscheinärmste seit 1990.“ Anders als vielleicht vermutet war der Juni aber auch zu trocken, „das war schon der fünfte trockene Monat in Folge“. Und er sei zu kühl gewesen, genau wie der Monat Februar.

In den kommenden Tagen bleibt es zunächst schwül und gewittrig – zunächst jedenfalls. Am Sonnabend erreichen die Temperaturen Werte um 24/25 Grad. „Vormittags kann es noch Schauer und Gewitter geben, dann gibt es auch schöne Abschnitte“, sagt Dominik Jung von Wetter.net.

Am Sonntag steigen die Werte erneut auf 30 Gad, dazu gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken und in der Nacht zum Montag erneut Schauer oder auch Gewitter. Montag und Dienstag werden freundlich, bis 25 Grad. Am Dienstag nimmt die Gewitterneigung wieder zu, dann lassen die Niederschläge nach. „Und es wird auch weniger schwül“, sagt Jung.