Berlin - Als der letzte Flieger am 8. November 2020 vom Berliner Flughafen Tegel startete, bedeutete das für viele Berliner: Abschied nehmen. Für Philipp Bouteiller hingegen war es der langersehnte Startschuss für eines der größten Bauprojekte Berlins. Der Geschäftsführer der landeseigenen Tegel Projekt GmbH wird auf dem Flughafengelände eine Urban Tech Republic ins Leben rufen. Neben einem Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien wird dort auch die Beuth Hochschule Platz finden. Im Osten des Geländes soll mit über 5000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen das größte Holzviertel der Welt entstehen, das Schumacher Quartier – mit Kitas, Schulen, Cafés, Sportanlagen und vielem mehr. Eine eigene kleine Holzstadt in Berlin. 

Anfang 2022 könnten die ersten Bauarbeiten losgehen, erklärt Bouteiller der Berliner Zeitung. „Auf 500 Hektar wird auf dem Gelände eine Stadt der Zukunft entstehen, sozial, nachhaltig, innovativ. Das Besondere: Wir setzen dabei auf Holz und auf die Kreislaufwirtschaft“, so Bouteiller. Das bedeutet: Das Holz soll so verbaut werden, dass es auch nach dem Abriss der Gebäude weiterverwendet werden und in den Kreislauf zurückfinden kann.

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