Berlin - André Hoek kommt nicht gern zum Berliner Hauptbahnhof. Als ehemaliger Obdachloser war der Vorplatz zur Spree hinaus jahrelang seine „Schnorrplatte“, wie es im Jargon heißt. An einem kalten Januartag kehrt der 51-Jährige nun als gepflegter Geschäftsmann mit Anorak und Lederschuhen zurück dorthin, wo er früher bettelte.

Hoek kennt noch die schlimmen Geschichten, die sich auf der Straße abspielen. „Hier an der Zufahrt hat ein Taxi einen Obdachlosen angefahren“, erinnert er sich. Der Unglückliche sei vor den Wagen getorkelt, als der Fahrer sein Navi einstellte. „Ist nie wieder aufgewacht“, sagt Hoek nüchtern.

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