„Eisen auf Eisen rollt gut“, das wissen erfahrene Zugführer.
Foto: Volkmar Otto

Berlin - Ein schriller Warnton. Die Fahrt von Lokführer Lars Heider vom  Berliner Ostbahnhof bis nach Frankfurt/Oder beginnt mit einem Feueralarm. Heider nimmt's locker: „Da hat nur jemand wieder auf der Toilette geraucht“, sagt er. Ein paar Anrufe später ist das Problem ausgemacht - und behoben. Dann geht's  los in Richtung Ostkreuz.

Lars Heider ist 55 Jahre alt und bereits „seit Jahrzehnten“ Lokführer bei der Bahn, sagt er. Seit 20 Jahren bildet er auch Lokführer aus. Sei Spezialgebiet ist das energiesparende Fahren. Heider und seine Kollegen bei der  Deutschen Bahn sind seit einiger Zeit angehalten, auf der Strecke nicht unnötig zu scharf zu bremsen und ihre Züge in voller Fahrt auch mal rollen zu lassen - immer dann, wenn ihre Zeitreserven groß genug sind und sie ihre Fahrpläne noch einhalten können. So sollen sie Strom sparen und damit das Klima schonen. Und ganz nebenbei senkt eine solche Fahrweise natürlich auch die Betriebskosten. Denn wenn ein Lokführer drei Prozent der Fahrzeit im Sparmodus unterwegs ist, kann das bis zu zehn Prozent Energie einsparen. 

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