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Industrielle Vorgänge müssen immer schneller, ausgereifter, intelligenter und automatisierter vonstattengehen, damit man mit der schnelllebigen Zeit mithalten kann. Blickt man auf die Vergangenheit, dann kann man rasch feststellen, dass bereits viele industrielle Revolutionen das Produktionsniveau angehoben haben. Investitionen in die Industrie hat es somit schon immer gegeben, sodass das Anstreben des nächsten Schritts nur eine logische Schlussfolgerung ist.

Unter dem Begriff „Industrie 4.0“ möchte man nun den Gang auf die nächsthöhere Ebene anpeilen, um die ohnehin schon effektiven Vorgänge noch weiter zu verfeinern und noch mehr aus dem Potenzial auszuschöpfen. Wie das gelingt, erfahren Sie auf einen Blick in unserem Beitrag.

Die industriellen Revolutionen der Vergangenheit

Es ist dem Menschen schon sehr oft gelungen, die Abläufe innerhalb der Produktion deutlich zu verbessern. Hatte die erste industrielle Revolution noch das Ziel, mittels Wasser- und Dampfkraft die Mechanisierung voranzutreiben, so war die zweite Revolution eher auf die Realisierung von elektrischen Fließbändern ausgelegt, um dadurch eine höhere Schnelligkeit zu erzielen. Die industrielle Revolution Nummer 3 hingegen, wurde unter anderem auch als digitale Revolution bezeichnet, da mit Hilfe von IT und Elektronik automatische Produktionsvorgänge erschaffen wurden.

Wie unterschiedlich die einzelnen Revolutionsphasen auch aussehen mögen, so teilen sie dennoch eine große Gemeinsamkeit. Jeder Schritt war in der jeweiligen Zeit etwas höchst Innovatives, Kreatives und Vorantreibendes und hat die Welt produktionstechnisch in eine neue Ära geleitet.

Wofür steht die Industrie 4.0?

Wie bereits erwähnt, möchte man mit der Industrie 4.0 diese Entwicklung weiter vorantreiben und den Sprung auf die nächste Base schaffen. Im Fokus steht dabei die intelligent verlaufende Vernetzung zwischen Maschinen und Industrieabläufen. Dies möchte man vor allem mit Informations- und Kommunikationstechnologien erreichen. Die Möglichkeiten für die davon betroffenen Unternehmen sind äußerst vielfältig. Es gibt nicht nur einen möglichen oder richtigen Weg. Vielmehr hat man ein breites Feld an Optimierungsmöglichkeiten parat, sodass man gezielt auf die persönlichen Gegebenheiten eingehen kann.

Wie lässt sich die Industrie 4.0 erfolgreich einbinden?

Hat man als Unternehmen noch keine großen Erfahrungswerte im Bereich Industrie 4.0 vorzuweisen und möchte aber dennoch den Umschwung nicht verpassen, empfiehlt es sich auf die Hilfe von externen Spezialisten zu vertrauen. Viele dieser Spezialisten sind bereits selbst seit Jahrzehnten erfolgreich in der Produktion tätig und bieten dieses Wissen nun in Form von umfangreichen Serviceleistungen zum Thema Industrie 4.0 an. Da sich derartige Fachmänner die Vernetzung von Software und Maschinen zur Hauptaufgabe gemacht haben, kann man gerade als „Neuling“ in diesem Bereich viel nützliches Wissen mitnehmen. Die Realisierung einer noch effizienteren und zeitgemäßen Produktion kann durch solche Herangehensweisen schnell gelingen.

Viele interessante Möglichkeiten

Auch, wenn die einzelnen Realisierungsmaßnahmen von Unternehmen zu Unternehmen sehr individuell betrachtet und teils perfekt zugeschnitten werden müssen, so gibt es dennoch viele Inhalte, die sich branchenübergreifend zusammenfassen lassen. Die Industrie 4.0 optimiert unter anderem in folgenden Prozessen bzw. Bereichen:

·         Digitale Vernetzung zwischen Unternehmen

·         Optimierung von Produktionsstraßen

·         Engeres Zusammenrücken zwischen Kunden und Produzenten

·         Logistikoptimierung

·         Einführung und Optimierung von ressourcenschonenden Maßnahmen

Alleine dieser kurze Auszug aus den vielen verschiedenen Möglichkeiten lässt schnell erkennen, welch ein enormes Potenzial hinter der Industrie 4.0 steckt. Die digitale Vernetzung zwischen Unternehmen stellt beispielsweise sicher, dass die Kommunikation besser und schneller verläuft und somit die Auslastung von Maschinen besser organisiert werden kann.

Das Zusammenrücken zwischen Kunden und Produzenten hingegen, könnte sich vor allem durch individuell gefertigte Produkte kenntlich machen. So wäre es denkbar, dass einzelne Applikationen an Schuhen direkt vom Kunden designed werden können. Jeder Schuh würde somit zu einem waschechten Unikat werden, was wiederum das Kundeninteresse deutlich in die Höhe treiben würde. Auch die Schuhform könnte präzise an den Kunden angepasst werden, sodass jedes einzelne Modell perfekt sitzt. Im Umkehrschluss wären smarte Produkte in der Lage dazu, automatisch Daten an den Produzenten zu übermitteln, damit dieser daraus Erkenntnisse gewinnen und im Anschluss darauf seine Produkte verbessern kann. Wie Sie sehen, schafft es die Industrie 4.0 Wege zu beschreiten, die vorher nicht dagewesen sind.