PAULA HARTMANN

erlebt gerade eine Premiere nach der anderen. Die Schauspielerin, die durch die Hauptrolle in „Der Nanny“ bekannt wurde und demnächst im „Tatort“ mit Ulrich Tukur zu sehen sein wird, ist Anfang Mai 18 geworden. Deshalb durfte sie am Pfingstsonntag beim Fashion Race Day auf der Rennbahn Hoppegarten zum ersten Mal ohne Erziehungsberechtigte an den Wettschalter und Geld auf Pferde setzen. Wobei sich ein interessantes Phänomen abzeichnete: Als sie noch unter Aufsicht zockte, gewann sie mehr.

Diesen Renntag schloss sie ohne Gewinne und Verluste ab. Und zwar schon vor dem 4. Rennen: „Ich will noch zum Karneval der Kulturen.“ Ihre Mutter Ilka Hartmann hatte zuvor – so sind Mütter! – die Tochter gepriesen: Abitur gerade mit dem außerirdischen Durchschnitt 0,9 abgeschnitten, Führerscheinprüfung bestanden und Mama im eigenen (Paulas, nicht Mamas!) Cabriolet zur Rennbahn chauffiert. Jetzt hat Paula die ganz große Auswahl am Studien-Büffett. Und weiß noch nicht genau: „Medizin und Jura sind in der engeren Wahl.“

CLAUS THEO GÄRTNER

gilt auf der Rennbahn inzwischen als einer, von dem man sich Wett-Tips holt. Was niemand so wenig versteht wie der Schauspieler selbst. Gut, den vorigen Renntag hatte er mit 1500 Euro im Plus verbucht. Und diesmal ging es auch gut los: Nach dem 3. Rennen stand der Mann, der als TV-Detektiv Matula berühmt wurde, mit 400 Euro auf der Gewinnerseite.

Danach lief es nicht so gut. „Diesmal habe ich 0,0 abgeschlossen.“ Für ihn nicht verwunderlich, denn Pferdeverstand attestiert er sich selbst nicht: „Ich schaue links und rechts, was die anderen wetten und empfehlen. Und immer wieder erlaube ich mir, davon abzuweichen.“

NANNA KUCKUCK

entschied an diesem Renntag gemeinsam mit rbb-Moderatorin Britta Elm, Hutdesignerin Fiona Bennett und Entertainerin Dagmar Frederic darüber, wer den Preis für den besten Hut bekommt. Dieser ging dann an Winnie Isabel Sonntag. Wobei es die Anwärterinnen auf den Preis schon im Vergleich mit den Jurorinnen nicht einfach hatten, die dermaßen gut behütet zur Rennbahn kamen, dass der Scherz die Runde machte, eigentlich werde nur der fünftbeste Hut gesucht, weil die ersten vier Plätze ja eigentlich der Jury zustehen.

Nanna Kuckuck trug wieder ein selbst hergestelltes Exemplar. Sie legte bei dessen Beschreibung wert auf die Formulierung „selbst kreiert“ und nicht „selbst gebastelt“. Bei Modellen früherer Jahre hatte sie noch mit einer Heißklebepistole hantiert: „Diesmal mit Nadel und Faden.“

Der Rahmen passte perfekt: Zwischen den Pferderennen gab es für die fast 11.000 Besucher Modenschauen der Designer Lana Mueller, Paulina’s Friends, Isabel Vollrath und Marcel Ostertag.