Berlin - Die Idee, Straßenkatzen mit dem Verkauf von Katzenfutter zu helfen, kam Madeline Metzsch im November 2019. Sie war im Urlaub auf den Seychellen und bemerkte eine trächtige Katze, die in der Nähe ihres Gästehauses auf der Straße lebte. Metzsch sorgte sich um die Streunerin und wollte ihr helfen. Sie sprach mit dem Gästehausmanager. Dieser wollte die Katze eigentlich loswerden, versicherte der Berlinerin aber, dass er ein Auge auf das Tier haben würde. Sie habe noch immer Kontakt zu dem Manager, erzählt Metzsch. Der Katze gehe es gut und ihre Kätzchen seien auch gesund zur Welt gekommen. 

„Dieses Erlebnis hat bei mir viel ausgelöst“, sagt die Berlinerin. Sie wusste: Es gibt über 400 Millionen Straßenkatzen weltweit, allein in Deutschland rund zwei Millionen. Und diesen fehlt es nicht nur an festen Futterquellen, sie vermehren sich auch unkontrolliert weiter. Viele streunende Katzen werden laut der Welttierschutzgesellschaft Opfer von Verkehrsunfällen oder von Tierquälerei. Sie seien oft stark geschwächt und anfällig für Krankheiten.

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