Berlin - Seine Pläne für den Frauentag wollte Jesse Frei nicht verraten. Aber dass sich der 39-Jährige mit einem negativen Corona-Schnelltest für sein Vorhaben absichert, zeigt, dass solch ein Testergebnis ein Stück Freiheit zurückbringen kann. Frei ist der erste Proband, der am Sonntagnachmittag in der Aula der Max-Taut-Schule in Lichtenberg sitzt. Eine Mitarbeiterin der Betreiberfirma 21Dx GmbH* nimmt ihm einen Abstrich aus dem Rachen. „Da habe ich ja nochmal Glück gehabt“, sagt Frei im Anschluss an die Abnahme mit einem Lächeln. Wohlwissend, dass das Stäbchen nicht unangenehm tief in die Nase geschoben werden musste.

Dieses Prozedere durchlaufen ab Montagmorgen um 9 Uhr alle Berlinerinnen und Berliner, die sich im Testzentrum in der Fischerstraße 36 in Lichtenberg auf Sars-CoV-2 testen lassen wollen. Und nicht nur dort wird getestet. Gleich in 16 Testzentren in der Hauptstadt können sich Bürgerinnen und Bürger ab sofort vergewissern, ob sie an einer Corona-Infektion erkrankt sind und bei negativer Testung einen entsprechenden Nachweis für Öffnungsangebote oder private Kontakte bekommen.

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