BerlinErich Karl ist im September 107 Jahre alt geworden. Vom Balkon seiner Wohnung in der siebenten Etage eines Köpenicker Seniorenheims blickt er hinab auf bunte Container. Im Dunkeln kann er die Lichter in den aufeinandergestapelten Blechkisten sehen, die Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan beherbergen. Wenn die Kinder von „Allende 2“ spielen, dringen ihre Stimmen bis zu ihm hinauf. Wie sie da unten, ist auch Erich Karl ein Überlebender. Einer, der das überstand, was derzeit 426 Millionen Kinder in den Konfliktgebieten der Welt erleben: Krisen und Krieg. 

Erich Karl ist ein kleiner Junge, als der Erste Weltkrieg sich ausgetobt hat. Und er ist einer der Ersten, der damals Hilfe von einer Organisation erfährt, die sich bis heute den Schutz von Kindern in den Auseinandersetzungen der Erwachsenen auf die Fahnen geschrieben hat.

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