Wenn ich meine Oma im Erzgebirge besuchte, begann der Tag mit Leberwurstbrötchen und Kaffee. Für sie jedenfalls, ich hörte mit Anfang 20 auf, Fleisch zu essen. Es gab auch Marmelade, Honig, Käse, Frühstückseier. Die Brötchen waren nie aus Vollkornmehl. Es war herrlich. Zum Abendbrot gab es wieder Wurst, Käse für Enkelkinder aus der Großstadt, dazu Bier. Der Tag endete mit einem Schnaps, wobei meine Oma lieber von „meinem Weißen“ sprach. Einem klaren, starken, alkoholischen Getränk, statt neumodischer Produkte bevorzugte sie einen Doppelkorn.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.