Ein Weihnachtsbaum in Flammen.
Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Berlin - Früher war Weihnachten besser. In einem Büchlein las ich ein Gedicht von Joseph von Eichendorff, eine Zeile lautet: „Markt und Straßen stehn verlassen/ Still erleuchtet jedes Haus/ Sinnend geh’ ich durch die Gassen/ alles sieht so festlich aus/Tausend Kindlein stehen und schauen/ sind so wunderstill beglückt.“ Erst kurz zuvor hatte ich in der New York Times einen Ratgeber-Text gelesen, wie man kleine Kinder davor bewahrt, über die Feiertage durchzudrehen und sich in kleine Monster zu verwandeln. „Wenn Sie verreisen, nehmen Sie Kissen und Bettlaken von zu Hause mit, damit die Kindern etwas Vertrautes dabei haben“ lautete ein Tipp. Was ist da passiert, zwischen den wunderstillen und den kleinen Monstern? Gab es bei Joseph von Eichendorff vor zweihundert Jahren keine Wutanfälle? Oder hat seine Frau die Wutanfälle seiner drei Kinder reguliert, während er von zu Hause flüchtete und allein durch die Straßen lief?

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