Berlin
- Avocado-Emoji, Brokkoli-Emoji, Pizza-Emoji: All diese digitalen Abbilder der genannten Lebensmittel schmücken den Hintergrund von Hendrik Haase, 36, während der Zoom-Konferenz. Haase, Foodaktivist und Berater aus Berlin, sitzt mit einer solchen Überzeugung davor, als hätte man die Produkte bereits in der Steinzeit auf diese Art und Weise dargestellt. Ein analogeres Bild ergibt sich bei Olaf Deininger, 58, am Bodensee. Im Hintergrund des Journalisten reiht sich Buch an Buch im Regal.

Sowohl Haase als auch Deininger setzen sich seit geraumer Zeit mit dem digitalen Wandel in der Esskultur auseinander. Zum ersten Mal sind sie aufeinandergetroffen, als Haase gerade das Metzgerhandwerk näher untersucht hat. Zu dieser Zeit war Deininger Chef des Handwerk Magazins. Haase und Deininger kennen sich gut. So gut, dass die beiden nun ein gemeinsames Buch mit dem Titel „Food Code – Wie wir in der digitalen Welt die Kontrolle über unser Essen behalten“ (Verlag Antje Kunstmann) geschrieben haben. Darin klären sie darüber auf, wie Künstliche Intelligenz unsere Esskultur verändern wird, welche Chancen in Drohnen und Robotern stecken und was der Mensch tun muss, um sich in all dem Datenwust zurechtzufinden. Zeit für ein Gespräch mit den beiden.

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