Berlin - Ob der international bekannte spanische Regisseur Pedro Almodóvar weiß, dass ein Hotel in Berlin nach ihm benannt ist, ist nicht übermittelt. Ebenso wenig ist klar, welche Erwartungen er wohl an ein Hotel mit nachhaltigem Konzept unter seinem Namen hätte. Was sich aber bei seinem Werk mit Gewissheit sagen lässt, ist, dass Almodóvar gern sozialkritisch an seine Filme herangeht und den Finger oftmals in gesellschaftliche Wunden legt.

Für Alexandra Müller-Benz war es bei der Eröffnung im Jahr 2012 das passende Motiv, um ihr Bio-Hotel in Friedrichshain auf diesen Namen zu taufen. „Wir haben nach einem Namen gesucht, der uns nicht allzu direkt in eine Öko-Schublade steckt. Gleichzeitig wollten wir transportieren, dass Nachhaltigkeit modern und luxuriös sein kann und nichts mit Verzicht zu tun hat“, sagt die Geschäftsführerin des Almodóvar. Müller-Benz glaubt, dass die Assoziation mit dem Verzicht für viele Menschen der gewichtigste Grund ist, weshalb sie Nachhaltigkeit in ihrem Leben vermeiden.

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