BerlinFür die Schülerinnen und Schüler in Berlin beginnt an diesem Montag wieder der Unterricht nach den Herbstferien - teils mit neuen Corona-Auflagen. Die Infektionszahlen stiegen während der unterrichtsfreien Zeit stark. Berlin gilt als Risikogebiet. Mit den Corona-Regeln soll verhindert werden, dass nach dem Schulstart Infektionen in die Schulen getragen oder dort weitergegeben werden.

Von diesem Montag an greifen deshalb strengere Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Für Schüler der Oberstufe sowie aller Berufsschulen und Oberstufenzentren gilt eine Maskenpflicht auch im Unterricht, wie die Bildungsverwaltung mitgeteilt hatte. Bislang müssen Berliner Schüler den Mund-Nasen-Schutz lediglich außerhalb des Unterrichts auf Fluren, in Treppenhäusern und in den Toilettenräumen verpflichtend tragen.

Die Vorgaben der Bildungsverwaltung für die Schulen sehen zudem vor, Klassenräume immer vor und nach dem Unterricht und mindestens einmal in der Mitte jeder Unterrichtsstunde mehrere Minuten lang komplett durchzulüften, zudem in Pausen. Da es dabei im Winter selbst in geheizten Räumen frisch werden kann, sollen die Schüler warme Kleidung tragen.

Zudem sollen 3500 neu angeschaffte CO2-Messgeräte an die Schulen verteilt werden. Die Geräte, die anzeigen sollen, wann die Luft verbraucht ist, stünden in den kommenden Tagen zur Verfügung, hatte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Freitag mitgeteilt.