Wildau - Die fast vier Meter lange Kurbelwelle glüht grellgelb, als sie ein Kran aus dem Ofen zieht. Mit einer Art Hochdruckreiniger säubern Arbeiter das Werkstück. Funken fliegen in die von bläulichem Dunst geschwängerte Werkshalle. Dann wird es laut, sehr laut. Die Kurbelwelle wird in den Schlund eines Ungetüms geschoben, das ihr die künftige Form verleiht und den Stahl verdichtet. Mehrfach hintereinander schlagen zwei mächtige Hämmer, jeweils 80 Tonnen schwer, aufeinander, dazwischen die glühende Kurbelwelle. Das Donnern ist nur mit Gehörschutz zu ertragen.

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