Wildschweine kommen seit Jahren in die Städte und werden zur regelrechten Plage.
Foto: imago images/Laci Perenyi

Berlin - Für große Aufregung sorgte eine Wildschweinjagd in einem Teltower Wohngebiet. Eine aufgebrachte Mutter hatte sich an die Berliner Zeitung gewandt und geschildert, wie sie von Schüssen und toten Tieren auf dem Bürgersteig geschockt war. Jetzt äußerten sich die beiden Jäger zu dem Vorfall. Es sei alles ordnungsgemäß und sachgerecht abgelaufen; die Anwohner, die um Unterstützung gebeten hätten, seien erleichtert, dass endlich etwas gegen die Wildschweinplage getan wurde, sagen sie.

Im Teltower Flussviertel treiben sich seit Jahren Wildschweine in unmittelbarer Nähe von einigen zweigeschossigen Wohnblocks herum. Treten Anwohner aus der hofseitigen Tür, kann es passieren, dass die Schweine keine fünf Meter entfernt lagern. Gerade für Hundehalter eine gefährliche Situation, berichtet einer der beiden Jäger. Immer wieder durchpflügen die Schweine die liebevoll gepflegten Vorgärten der oftmals älteren Mieter. Eine Hundehalterin informierte schließlich Anfang der Woche den Stadtjäger Torsten Kroll und bat um Hilfe. Mit fünf Mitarbeitern des Ordnungsamtes und einem befreundeten Jäger machte sich Torsten Kroll auf den Weg in die Moselstraße, eine Sackgasse. Schon im letzten Jahr seien in der Gegen zwölf Stück Schwarzwild geschossen worden, doch in diesem Jahr sind noch mehr Schweine gekommen.

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