Berlin - Nun sollen sie voraussichtlich ab dem 9. Februar im Heim selbst oder in einem bisher leer stehenden Gebäude an der Rummelsburger Straße unterrichtet werden, wenn der Brandschutz bis dahin funktioniert. „Mit dieser Regelung sind wir gar nicht zufrieden“, gibt Beate Stoffers, Sprecherin der Senatsbildungsverwaltung, unumwunden zu. Eigentlich sollen Flüchtlingskinder nicht an einem separaten Ort zu Schule gehen. Doch im Umfeld dieses Heimes gibt es keine Schule.

In Berlin werden Flüchtlingskinder mit anderen Kindern, die gar kein Deutsch sprechen, in so genannten Willkommensklassen unterrichtet, dort kommen meist 12 Kinder auf einen Lehrer. Die Zahl dieser Lerngruppen hat sich innerhalb von gut zwei Jahren verdreifacht, weil immer mehr Flüchtlinge nach Berlin kommen. 325 solcher Klassen gibt es inzwischen an knapp 170 Schulen. Wer gutes Deutsch sprechen gelernt hat, der kann aus einer solchen Klasse auch in eine normale Regelklasse wechseln. „Je älter die Kind bei ihrer Ankunft sind, desto schwieriger wird das aber für sie“, sagt Manuela Krüger, Leiterin der Gesundbrunnen-Grundschule in Wedding.

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