BerlinDie Berliner Lindenkirchengemeinde in Wilmersdorf verzichtet bereits seit einigen Monaten auf das Heizen von fossilen Brennstoffen, um CO2-Emissionen zu sparen - mit Erfolg. Nun sollen weitere Kirchen in Berlin und Brandenburg dem Beispiel der Kirchengemeinde folgen. 

Statt 144 Stunden die Woche mit einer fossilen Erdgasheizung den großen Kirchenraum zu erwärmen, hat sich die Lindenkirchengemeinde für eine elektrische Infrarotheizung entschieden. Diese läuft nur noch zu den Nutzungszeiten der Kirche, etwa zwei bis vier Stunden in der Woche. Verschiedene elektrische Heizelemente wie Sitzbankkissen erzeugen kleine Wärmefelder, ohne das ganze Gebäude zu erwärmen, erklärt Beate Corbach vom Umweltbüro der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Jährlich könnten so 94 Prozent der Energie eingespart werden.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.