Berlin - Das Fernweh ist groß wie nie. Eine Prognose, wann wir wieder uneingeschränkt reisen können, gibt es nicht. Gerade hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer regierungsinternen Schalte verkündet, dass sie reisen „unangenehm“ machen wolle. Für Menschen, die gern Urlaub machen, mag das zu verkraften sein, nicht aber für die Beschäftigten der Touristikbranche, deren Existenz von derartigen Maßnahmen bedroht wird. Geschäftsführer Rainer Klee von AER Ticket GmbH aus Kreuzberg erklärt, wie er sein Unternehmen mit 500 Mitarbeitern am Standort Berlin versucht durch die Corona-Krise zu bringen.

Die Lage ist ernst. „Wir haben seit April einen Umsatzverlust von 90 Prozent zu verzeichnen“, erklärt Rainer Klee gegenüber der Berliner Zeitung. Von Ende März bis Juli seien seine Mitarbeiter fast ausschließlich damit beschäftigt gewesen, die Rückerstattungen auszuführen.

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