Berlin - Während die Kritik in Europa ob der vollen Stadien zur Fußball-Europameisterschaft in Zeiten der Pandemie nicht nachlässt, geht man in Berlin mit Großveranstaltungen deutlich gelassener um - und genehmigt sie. So werden in knapp drei Wochen beim Christopher Street Day (CSD) 20.000 Teilnehmer erwartet. Tausende Fans können in den nächsten Wochen zu Konzerten in der Waldbühne und der Wuhlheide strömen. Diskutiert wird, das Tempelhofer Feld für Partys zu öffnen. Und auch der Berlin-Marathon wird im September wieder stattfinden. Trotz der Delta-Variante, die sich derzeit auch in Deutschland ausbreitet - und vor der Hauptstadt nicht halt machen wird.

Ist das ein Problem? „Nein“, sagt Wolfgang Albers, der gesundheitspolitische Sprecher der Linken im Abgeordnetenhaus. Das habe nichts mit Sorglosigkeit zu tun. Es gelte, endlich die entwickelten Instrumentarien im Kampf gegen das Coronavirus einzusetzen. „Impfen, Impfen, Impfen“ sei das wichtigste und effektivste Mittel gegen das Virus, „das wir derzeit haben“, so der Linken-Politiker. „Wenn ich geimpft bin, dann kann ich mich nicht mehr anstecken. Wenn mein Nachbar nicht geimpft ist, dann muss er das mit sich selbst ausmachen.“ Denn derzeit habe jeder die Möglichkeit, sich immunisieren zu lassen.

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