Berlin - Die Mieter des Hauses Mehringdamm 49 in Kreuzberg sind enttäuscht: „Wir sind wütend, traurig und haben Angst um die Zukunft unseres Zuhauses“, schreiben sie in einem Brandbrief an die Öffentlichkeit. Der Grund: Weder eine Genossenschaft noch eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft stehen zurzeit für die Ausübung des bezirklichen Vorkaufsrechts für ihr Haus zur Verfügung. So wird es immer wahrscheinlicher, dass das Gebäude unweit des Bergmannkiezes von einem Investor übernommen wird, der seinen Sitz in Luxemburg haben soll. Das wollten die Mieter vermeiden. Denn sie befürchten, dass sie dann trotz geltenden Mieterschutzes aus ihren Wohnungen verdrängt werden.

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