Es hat seit jeher Gebäude in Berlin gegeben, über die gerne und mit viel kulturellem und sozialem Vorurteil gelästert wird. In der Kaiserzeit waren der Dom oder das heutige Bode-Museum die Opfer solcher selbstgewissen Empörung, in den 1920er-Jahren waren es die Mietskasernen der Kaiserzeit, in der Nazizeit die Bauten der Berliner Moderne. Nach dem Krieg missfielen die Bauten an der heutigen Karl-Marx-Allee als „Zuckerbäckerei“ dem West-Blick, während die SED den bunten International Style des Hansaviertels als undeutsch verunglimpfte.

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