Das Restaurant ORA am Oranienplatz (Archiv).
Foto: Markus Wächter

Berlin - Es gibt Äußerungen, die können in ihrer Absolutheit niederschmetternd sein. „Zu der Frage, was passiert mit Gastronomie, Restaurants und ähnlichem, können wir heute noch nichts sagen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am vergangenen Mittwoch, nachdem sie sich mit den Ministerpräsidenten der Länder auf Lockerungen der Corona-Verordnungen verständigt hatte. Anders etwa als Läden oder auch Friseure, die unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln demnächst sehr wohl öffnen dürfen. Dabei gehen der Gastronomie nach Berechnungen des Branchenverbandes Dehoga bundesweit bis Ende April rund zehn Milliarden Euro Umsatz verloren. 70 000 Betriebe stünden vor der Insolvenz. Da ist ein fast schon flapsiges „Das ist noch nicht dran“ der Kanzlerin besonders schwer zu akzeptieren.

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