Berlin - Die Wissenschaft ist neben dem Tourismus der Wirtschaftsmotor der Stadt. Während es im Gastgewerbe Berlin-Besucher sind, die Geld in die Stadt bringen, sind es in der Forschung Bundesmittel. Allein für ein neues Kompetenzzentrum Biodiversität zum Erhalt der Artenvielfalt, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn ausgeschrieben hat, würden 70 bis 80 Millionen Euro nach Berlin und Potsdam fließen, sollte die Region  im kommenden Frühjahr den Zuschlag erhalten.

Zu den Bewerbern in Berlin gehört Klement Tockner, Leiter des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei. Er hat sich eigentlich gute Chancen ausgerechnet, sich mit seinen Partnern gegenüber den Konkurrenten in Göttingen, Bremen/Oldenburg sowie der Region Jena/Leipzig/Halle durchzusetzen. Doch die vom neuen Senat beschlossene Verteilung der Wissenschaft über zwei Verwaltungen könnte ihm einen Strich durch die Rechnung machen, befürchtet der Österreicher.

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