„Die DDR hat ihr eigenes Nationalgericht: Gedämpfte Zunge.“ Es ist nicht gerade ein Schenkelklopfer, mit dem der CDU-Politiker Heinrich Lummer sein vor 40 Jahren erschienenes Traktat „Der politische Witz in der DDR“ einleitete. Aber der damalige CDU-Fraktionschef im Westberliner Abgeordnetenhaus und eingeschworene Antikommunist wollte auch keine Witzsammlung veröffentlichen, sondern eine literatur- und polittheoretische Abhandlung über die Funktion, die eine solche – wie es Lummer nannte – „Verteidigungswaffe des Geistes“ in Staaten besitzen, die keine demokratische Opposition dulden.

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