Berlin - Die Preise für Wohneigentum steigen immer weiter. Lohnt es sich da überhaupt noch, eine Eigentumswohnung zu kaufen – oder ist Mieten günstiger? Das Internetportal Immowelt hat jetzt in einer Untersuchung die Kaufpreise und Mietkosten in 75 deutschen Städten verglichen. Ergebnis: In 51 Städten ist die finanzielle Belastung beim Wohnen zur Miete niedriger als nach einem Immobilienkauf. Auch in Berlin. Doch die Differenz ist nicht sonderlich groß. Der Kauf einer Eigentumswohnung in der Bundeshauptstadt kostet einen Haushalt monatlich 100 Euro mehr als die Anmietung einer Wohnung in gleicher Größe.

Für die Analyse wurden die monatlichen Raten auf Grundlage der Angebotspreise für Miet- und Eigentumswohnungen mit einer Größe von 80 bis 120 Quadratmetern ermittelt. Bei den Kosten für die Eigentumswohnungen wurde zugrunde gelegt, dass der Kaufpreis zu 100 Prozent über einen Kredit finanziert wird. Die Nebenkosten, etwa für den Notar und die Grunderwerbssteuer, brachten die Käufer komplett aus eigenen Mitteln auf. Für den Kreditvertrag wurde eine Laufzeit von 15 Jahren bei einem Zinssatz von 1,6 Prozent und einer anfänglichen Tilgungsrate von 2 Prozent angenommen.

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