Der Wolf ist ein Brandenburger. Das ist seit etwa dem Jahr 2000 der Fall, als immer mehr Wölfe aus dem Süden – also aus Sachsen – zuerst nach Südbrandenburg einwanderten und sich dann immer mehr nach Norden ausbereiteten. Der Wolf soll ein Brandenburger bleiben. Das jedenfalls ist das erklärte Ziel der Tierschützer und auch von Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD). Dieser hat am Donnerstag nach monatelangen teilweise hitzigen Debatten die neue Wolfsverordnung vorgestellt.

„Der Wolf steht weiter national und international unter Schutz“, sagte der Minister in Potsdam. „Unter diesen Bedingungen brauchen wir neben einem guten Herdenschutz klare rechtliche Regelungen, die Behörden einen Handlungsrahmen vorgibt, wenn Wölfe sich auffällig verhalten oder lernen, die anerkannten Schutzeinrichtungen in Nutztierhaltungen zu überwinden.“

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