Berlin - Kein Mieter in Berlin soll aufgrund von Nachforderungen der Vermieter seine Wohnung verlieren. Darin sind sich nach Angaben des Presse- und Informationsamts die Teilnehmer eines Runden Tischs einig, zu dem der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) nach dem Mietendeckel-Urteil des Bundesverfassungsgerichts am Dienstag ins Rote Rathaus eingeladen hatte. 

Ziel des Austauschs sei gewesen, gemeinsam zu besprechen, wie soziale Härten durch Nachforderungen vermieden werden können und wie für ausreichend bezahlbaren Wohnraum gesorgt werden kann, damit Mieten nicht stetig steigen. Der Senat war neben Müller durch Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) vertreten. Von Seiten der Wohnungswirtschaft nahmen unter anderem die drei großen Vermieterverbände BBU, BFW und Haus & Grund teil sowie die Chefs der börsennotierten Deutsche Wohnen und der Vonovia.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.