Für Berliner Mieter wird das Wohnen immer teurer. Zwar verlangsamte sich der Anstieg. Wer eine neue Wohnung sucht, muss jedoch kräftige Aufschläge in Kauf nehmen. Das geht aus dem neuen Mietspiegel hervor, den Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) am Donnerstag vorstellte.

Demnach liegt die Netto-kalt-Durchschnittsmiete bei 5,54 Euro pro Quadratmeter, was einem jährlichen Plus von 3,1 Prozent seit 2011 entspricht. Der Mietspiegel gibt Auskunft über die ortsüblichen Mieten von Wohnungen je nach Größe, Wohnlage, Ausstattung und Baualter. Vermieter können ihn nutzen, um Mieterhöhungen zu begründen. Mietern hilft er zu überprüfen, ob eine Mieterhöhung berechtigt ist oder nicht. Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, beantwortet die wichtigsten Fragen.