Fast mediterran: Der Wohnhof LiMa von 1986 lädt mit seinen auskragenden Balkonen und einander zugewandten Fenstern zum Nachbarplausch ein.
Foto: Bernd Friedel

Berlin - Knallrot leuchten an der mildgrau gewordenen, einst weißen Wand die hochrankenden Blätter. Töpfe mit Kräutern und farbigen Blüten stehen herum, Wäscheleinen spannen sich über eine Terrasse, Campinggrill und Balkonmöbel sind zu sehen, Kinderspielzeug liegt im Sand. Irgendwo dudelt Musik, man hört leises Gelächter und Geschirrgeklapper. Im Wohnhof LiMa in Kreuzberg herrscht Frühlingsstimmung. Eine junge Frau kommt aus einem der im Schatten gelegenen Zugänge zum Hof, eilt über den mit kleinem Pflaster belegten Weg. Wohnen Sie vielleicht hier, haben Sie kurz Zeit? Nein, tut mir leid, sagt sie, ich hab hier nur eine gute Abkürzung rüber zur Arbeit. Muss los. Aber schön ist es, nicht wahr? Sie zeigt auf eine herrlich blühende Rose, eilt weiter, verschwindet dann hinter einer matten Glastür. 

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