Blick in den Keller des ehemaligen Haus 43 der Abteilung N (Nachrichten) des Ministeriums für Staatssicherheit. Die Löcher zeigen, wo überall die Kabel für die Nachrichtenübermittlung zusammen kamen. Hier soll eine Tiefgarage entstehen.
Foto: Berliner Zeitung/Sabine Gudath

Berlin-Lichtenberg - Von außen sieht das würfelförmige Haus wie ein gewöhnliches Bürogebäude aus, das gerade umgebaut wird. „Industrielofts“ entstehen hier, verkündet ein Werbeplakat an der Fassade. Doch im Innern zeigt sich, dass das fünfgeschossige Gebäude in der Gotlindestraße 91 A in Lichtenberg ein Ort mit besonderer Geschichte ist. Im Keller sind mehr als 200 Löcher in der Wand zu sehen – Kabelkanäle, über die einst die geheime Kommunikation der DDR-Regierung und des Ministeriums für Staatssicherheit organisiert wurde.

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