Zwei große Fragen beschäftigen die Berliner Politik, nachdem das Volk mit deutlicher Mehrheit am Sonntag gegen eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes gestimmt hat. Erstens: Wo kann man stattdessen die rund 4700 Wohnungen bauen, die nun in Tempelhof nicht gebaut werden können? Wo werden zudem die insgesamt bis 2025 geplanten rund 137000 Wohnungen entstehen? Und zweitens: Wie organisiert man Planungsverfahren und Bürgerbeteiligung künftig insgesamt so, dass sie nicht wieder von einer Bürgerinitiative plus den jeweiligen Oppositionsparteien per direkter Demokratie gekippt werden?

Dass das Votum der Berliner zu respektieren ist, daran rüttelt niemand im Senat und den Koalitionsfraktionen SPD und CDU. Nach Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) bekräftigte das am Montag auch der Regierende Bürgermeister.

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