Berlin - Der Baugrund wird knapp in Berlin. Es gibt zwar langfristig genügend Areale für den benötigten Wohnungsbau, aber sie stehen wahrscheinlich nicht schnell genug zur Verfügung, um die geplanten Bauprojekte zu realisieren. Das geht aus dem Stadtentwicklungsplan Wohnen (Step) hervor, den Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) erarbeitet hat und der in Kürze im Senat beschlossen werden soll. „Die kurzfristig vorhandenen Flächenpotenziale reichen vermutlich nicht aus, um auf dem Wohnungsmarkt preisdämpfend zu wirken“, heißt es in dem Bericht, der der Berliner Zeitung vorliegt.

Die Verfasser des Berichts gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2025 zirka 137.000 neue Wohnungen in Berlin gebaut werden müssen. Der Grund: Die Einwohnerzahl der Stadt erhöht sich nach der aktuellen Bevölkerungsprognose bis zum Jahr 2025 um 239.000 Personen. Zwar gibt es in Berlin laut der Expertise Flächenpotenziale für den Bau von insgesamt 220.000 neuen Wohnungen, aber die stehen erst über den Zeitraum bis 2025 zur Verfügung.

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