Star-Architekt Hans Kollhoff hat mit seiner Kritik an der bisherigen Gestaltung des Alexanderplatzes eine neue Debatte über Berlins Mitte ausgelöst – und damit über seine eigene Hochhaus-Planung.

Die Architektin Theresa Keilhacker von der Plattform Nachwuchsarchitekten sprach sich am Donnerstag dafür aus, den bisherigen Masterplan für den Alex, der von Kollhoff stammt, aufzugeben. „Ich würde einen total neuen Masterplan auflegen“, sagte sie der Berliner Zeitung. Der preisgekrönte Entwurf Kollhoffs aus dem Jahr 1993, der den Bau von zehn 150 Meter hohen Turmhäusern vorsieht, gehe nicht auf die Bauten der DDR-Moderne ein, kritisierte Keilhacker. „Wir brauchen nicht so große Klopper“, sagte sie. Stattdessen sollte das zu DDR-Zeiten entstandene Ensemble um das Haus des Lehrers, die Kongresshalle und das Hotel Park Inn „behutsam ergänzt“ werden.

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