In Berlin tritt an diesem Montag die zweite Stufe des Mietendeckels in Kraft. Unzulässig hohe Mieten sind danach verboten und müssen abgesenkt werden. Was aus Sicht von Vermietern sowie von CDU und FDP gegen die Verfassung verstößt, lässt Mietervertreter frohlocken. „Von der Reduzierung der Mieten profitieren breite Schichten der Bevölkerung, die von Modernisierung betroffen waren oder die wegen fehlenden Angebots preisgünstiger Wohnungen auch hohe Mieten bei Wiedervermietung abschließen mussten“, sagt Reiner Wild, der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (BMV). Die Wohnkostenbelastung dieser Haushalte, die oft bei 50 Prozent des Nettoeinkommens liege, werde nun sinken.

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