Berlin - Neulich habe ich einen schönen Film gesehen, genauer: Es war eine Netflix-Serie. Es ging um ein junges Mädchen, das in einem Waisenhaus das Schachspielen erlernt und es damit bis an die Weltspitze schafft. Der Titel lautet: „The Queen’s Gambit“, übersetzt: „Das Damengambit“. Die junge Amerikanerin Beth Harmon reist viel herum in der Welt: Von ihrem Kaff in Kentucky kommt sie über Las Vegas, Mexiko-Stadt und Paris bis nach Moskau.

Huch, dachte ich, als ich die Moskauer Szenen sah. Das sieht zwar aus wie auf einer der großen Magistralen Moskaus. Es ist aber eindeutig die Karl-Marx-Allee in Berlin. Und ich schaute mal nach, wo die Serie sonst noch gedreht wurde. Und siehe da: Das Waisenhaus, in dem Beth aufwächst, steht nicht in Kentucky, sondern im Brandenburger Schulzendorf. Die High School in Lexington, in der sie spielt, ist in Wirklichkeit die Max-Taut-Schule in Berlin-Rummelsburg. Die US-weite Schachmeisterschaft findet auch nicht in Las Vegas statt, sondern im Palais am Funkturm.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.