Helmut Hampel überlebte den Krieg.
Foto: Berliner Zeitung/Markus Wächter

Als Kind erlebte Helmut Hampel die Bombardierungen Berlins und wurde sogar verschüttet.

Jeden Tag des Kriegs hat Helmut Hampel in Berlin verbracht. Bei seinem Beginn war er drei Jahre alt, zum Kriegsende acht, fast neun. Seinen Vater verlor er schon 1939. Nazis verprügelten den Sozialdemokraten so schwer, dass der Zimmermeister bei der Arbeit vom Gerüst stürzte. Danach wanderte der kleine Helmut ständig von der elterlichen Wohnung in Friedrichshain nach Kreuzberg zu seiner Oma, wo er am Fuß des Kreuzbergs spielte. „Wenn Fliegeralarm war, saß ich bei meiner Oma im Keller. Dort banden sich die Leute Decken und Kissen auf den Kopf“, erinnert er sich. So wollten sie sich schützen, falls das Haus über ihnen einstürzte. Das Bild dieser bizarren Turbane hat er noch immer vor Augen. Bald gab es jede Nacht Fliegerangriffe, doch als Helmut zur Kinderverschickung sollte, sagte seine Mutter Nein: „Das Kind bleibt bei mir.“

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