Kerstin W. sagt, ihr seien die Tränen gekommen, als sie noch einmal ihr Einsatzprotokoll gelesen habe. „Die Erinnerungen sind wieder hochgekommen“, so die 61-jährige Kriminalhauptkommissarin am Dienstag, als sie vor Gericht als Zeugin auftritt. Die Mitschriften waren über neun Jahre alt. Sie habe damals die lebensgefährlich verletzte Frau selber gesehen, die der Angeklagte Omid R. verstümmelt und fast getötet haben soll. Kerstin W. begegnete ihr im Rettungswagen. „Sie war bei vollem Bewusstsein, die Nase war komplett weg“, entsinnt sich die Beamtin. Der Körper der Frau sei abgedeckt gewesen. „Zum Glück“, sagt die Kriminalistin leise.

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