Der Rechnungshof übt fundamentale Kritik an den Planungen für die neue Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) am Tempelhofer Feld – und die betroffenen Senatsverwaltungen wiegeln ab. Die unabhängige Prüfbehörde des Landes, geleitet von Präsidentin Marion Claßen-Beblo, nannte Montag erstaunliche Details ihrer Beanstandung, deren Tenor bereits am Wochenende bekannt wurde.

Es ist ein besonderer Fall, denn selten mischt sich der Rechnungshof so massiv in eine laufende Debatte ein. Schließlich ist der ZLB-Neubau, veranschlagt mit 270 Millionen Euro, auch in der rot-schwarzen Koalition umstritten. Größter Befürworter ist der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), die CDU wiederum betont stets, die ZLB in Tempelhof habe für sie keine Priorität.

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