Berlin - An zwei aufeinander folgenden Tagen hat der Zoll Transporter mit Dönerfleisch aus Berlin und Brandenburg gestoppt. Die Fleischspieße wurden nicht ausreichend gekühlt. Schon durch leichten Fingerdruck habe das Fleisch nachgegeben, berichtet der Zoll in einer Pressemitteilung. 

Am Mittwoch kontrollierte eine Streife einen Fahrer aus Polen. Er war nach eigenen Angaben von Berlin über Polen nach Dresden unterwegs und wollte dann weiter nach Tschechien fahren. Geladen hatte er mehrere Döner-Fleischkegel, mit einem Gesamtgewicht von etwa 1300 Kilogramm.

Die Zöllner überprüften die Temperaturanzeige der Kühlung. Diese zeigte eine Temperatur von minus sechs Grad Celsius. Allerdings sind für Tiefkühlerzeugnisse minus 18 Grad Celsius vorgeschrieben. Das daraufhin informierte Lebensmittelüberwachungsamt in Löbau bestätigte den Verstoß gegen die Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel.

Nur einen Tag später wiederholte sich das Ganze: Wieder überprüfte eine Streife von Zoll und Bundespolizei einen Kühltransporter. Diesmal mit knapp 600 Kilogramm Dönerfleisch. In diesem Fall war nicht nur die Temperaturanzeige, sondern das ganze Kühlaggregat defekt. Laut Lieferschein stammten die Fleischspieße aus einem Betrieb in Brandenburg. (BLZ)