Berlin - Der sanfte, leicht nach oben gezogene Schwung des Daches soll an einen alten chinesischen Tempel erinnern. Scheinbar schwerelos ruht es auf dünnen grünen Stangen, die man für Bambus halten könnte. Durch zwei große Öffnungen im Dach wächst echter, dichter Bambus in den Himmel. Wer den Kopf hebt, sieht an der Decke rund um die beiden Löchern breite Ringe. „Sie sollen die Augenringe der Pandas symbolisieren“, sagt Kieran Stanley. Er hat sich diese Zitate, wie er die feinen Bau-Details für das Panda-Gehege im Berliner Zoo nennt, ausgedacht. Er ist der Architekt. Jedes einzelne Element werde der Besucher vielleicht gar nicht bemerken, sagt er. „Aber er spürt, dass alles stimmig ist, zueinander passt.“

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