Das Festival Pop-Kultur will sich von anti-israelischen Boykott-Aufrufen nicht beirren lassen. „Austausch ist eines unserer ganz großen Themen. Das ist ganz selbstverständlich. Das machen alle Kulturfestivals“, sagte Festivalchefin Katja Lucker. „Genauso selbstverständlich machen wir das mit Israel. Das sind künstlerische Entscheidungen. Wir sind standhaft und lassen uns von Boykott nicht einschüchtern.“

Wie 2017 sieht sich das Festival (15. bis 17. August) mit Boykott-Aufrufen konfrontiert. Musiker wie John Maus sowie die Briten Shopping, Richard Dawson & Band und Gwenno hatten ihre Teilnahme abgesagt. Anlass ist die Unterstützung des Festivals durch die Botschaft Israels, die 1 200 Euro für Unterkunft und Reisekosten für drei Künstler beisteuert.

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