Spittelmarkt mit Gertraudenkirche, 1783, auf einem Gemälde von Johann Georg Rosenberg. Der Name Spittelmarkt zeugt bis heute von dem dort gelegenen Hospital für mittellose und kranke Bürger.
Abbildung: Wikimedia Commons

Berlin - Neben den mächtigen Fassaden der einstigen Handelshochschule an der Spandauer Straße wirkt die Heilig-Geist-Kapelle geradezu niedlich. Aber sie ist nicht nur eine feine gotische Architektur und einer der ältesten erhaltenen Bauten Berlins, sondern auch die letzte Zeugin des mittelalterlichen Kranken- und Gesundheitswesens der Stadt. Erstmals wurde das Heilig-Geist-Spital 1272 in einem Brief der Bäckergilde erwähnt, welche ihm darin die andauernde Versorgung mit Brot zusicherte. Es war nicht die erste Spendenzusage, und nicht die letzte: Das Spital stand schließlich am Ausgangspunkt des Pilgerwegs zur Heilig-Blut-Kirche in Wilsnack.

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