BerlinDas Geschäft mit Zwangsprostitution und sexueller Ausbeutung blüht. Doch das neue Polizeigesetz, an dem die rot-rot-grüne Koalition arbeitet, könnte nach Ansicht von Fahndern die Ermittlungen im kriminellen Rotlichtmilieu erschweren. Nachdem Polizisten und Hilfsorganisationen deutliche Kritik übten, lenken SPD, Linke und Grüne jetzt ein und wollen den Entwurf für das Allgemeine Sicherheits- und Ordnungsgesetz (Asog) nachbessern.

Die Koalitionäre wollten mehrere Regelungen streichen, nach denen die Polizei bisher die Identität von Personen feststellen kann in Wohnungen und an Orten, „wo Personen der Prostitution nachgehen“. Diese Regelungen stammen aus einer Zeit, in der Prostitution illegal war. Seit Juli 2017 gibt es aber ein Prostituiertenschutzgesetz, und die meisten legalen Bordelle halten sich an die Bestimmungen.

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