Das geplante Ende der Ferienwohnungen in Berlin verzögert sich. Zwar endet am 30. April die Übergangsfrist, bis zu der registrierte Apartments gewerblich vermietet werden dürfen, doch ist der Betrieb von Ferienwohnungen zumindest in Einzelfällen auch danach noch möglich.

So will der Bezirk Pankow „Verwaltungszwangsverfahren“ gegen Anbieter von Ferienwohnungen vorerst nicht weiter verfolgen, wenn die Betreiber gegen das behördliche Verbot vor Gericht klagen. Das teilte der zuständige Bezirksstadtrat für Bürgerservice, Torsten Kühne (CDU), am Montag mit. Der Bezirk wolle so etwaige spätere Schadensersatzansprüche der Vermieter vermeiden. Noch vor dem Sommer sei mit einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts zu anhängigen Klagen zu rechnen, erklärte Kühne.

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