Berlin - In Berlin sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Menschen durch Unfälle mit Zweirädern gestorben als 2012. Nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts für die Hauptstadt gab es neun Tote bei Fahrradunfällen. 2012 waren es 15. Vier Menschen verunglückten tödlich mit ihrem Motorrad - zwei weniger als 2012.

Mit dem Rückgang schneidet Berlin besser ab als andere Bundesländer. Bundesweit gab es zwischen Januar und Dezember 2013 rund acht Prozent weniger Tote durch Zweirad-Unfälle, teilte das Bundesamt am Mittwoch mit. Die positive Entwicklung hängt aber nicht nur mit mehr Vorsicht und Vernunft zusammen. Aufgrund des langen, kalten und nassen Winters im vergangenen Jahr hatten viele Menschen Rad und Motorrad erst spät aus Keller oder Garage geholt.

Tödliche Motorradunfälle entstehen oft, weil die Fahrer zu schnell unterwegs sind. Für Berliner Radfahrer sind abbiegende Autos und Laster oft eine Gefahr.

Insgesamt verzeichnet Berlin einen Tiefststand bei der Zahl der Verkehrstoten. Von Anfang Januar bis Ende Dezember 2013 starben 37 Menschen im Straßenverkehr. Im gesamten Jahr 2012 waren es 42. 2011 wurden 53 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet, 2010 waren es 44. (dpa)