Berlin - Wer in Berlin eine Zweitwohnung hat, muss dafür ab Januar deutlich mehr Steuern zahlen. Der Steuersatz steigt von 5 Prozent auf 15 Prozent der Nettokaltmiete. „Ziel sind nicht höhere Steuereinnahmen, sondern mehr Anmeldungen mit Erstwohnsitz“, teilte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) mit.

Mehr Leute sollen also dazu gebracht werden, ihren Erstwohnsitz in Berlin anzumelden. Dann bekommt die Stadt mehr Steuergeld zugewiesen. Die Abgabe trifft zum Beispiel Leute, die in Berlin arbeiten und studieren, ihren Hauptwohnsitz aber in einer anderen Stadt haben. Fällig wird die Steuer auch, wenn man innerhalb von Berlin zwei Wohnungen hat.

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