Die Warschauer Straße ist eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Friedrichshain und Kreuzberg. Von Auto- und Radfahrern wird sie stark frequentiert, die Straßenbahn fährt dort - und vor allem nachts tummelt sich das Partyvolk. Nun wird die Straße in mehreren Abschnitten umgebaut: Bis Ende 2015 soll unter anderem eine eigene Spur für Radfahrer entstehen. Ein Jahr lang müssen sich Verkehrsteilnehmer auf Behinderungen und Staus zwischen Warschauer Brücke und Frankfurter Tor einstellen.

"Mit dem Umbau sollen deutliche Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer geschaffen werden, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer", begründet das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg den Umbau des etwa ein Kilometer langen Abschnitts der Warschauer Straße. Pro Fahrtrichtung soll während der gesamten Zeit mindestens eine Fahrspur befahrbar sein.

Nur wenn die Fahrbahndecke erneuert und mit einem lärmmindernden Straßenbelag versehen wird, muss die Straße voll gesperrt werden. "Diese Arbeiten erfolgen ausschließlich in den verkehrsarmen Zeiten am Wochenende", verspricht das Bezirksamt. Der Straßenbahnverkehr in der Warschauer Straße soll in der gesamten Zeit nicht beeinträchtigt werden.

Umbau kostet 2,3 Millionen

Neben einem neuen Radweg werden auch die Gehwege und der Straßenbelag erneuert. Fahrräder bekommen mehr Platz, Autos weniger, denn fast alle Parkplätze fallen weg. Im Zuge des Straßenbaus werden auch auch viele der im Untergrund vorhandenen Leitungen für Wasser, Strom und Fernwärme, ausgetauscht. Die geplante Bauzeit für die Gesamtmaßnahme beträgt rund 18 Monate. Somit könnte der Umbau Ende 2015/Anfang 2016 fertig sein. Die Kosten des Projekts sollen etwa 2,3 Millionen Euro betragen.

Weitere Informationen zum Umbau der Warschauer Straße und einen Zeitplan gibt es im Internet unter www.umbau-warschauer-strasse.de.